Münzfund in Söllichau
Bild vom Fund auf Dübener Burg
2245 Silbermünzen mit einem Gewicht von 57 kg waren am 25.Januar 1988
in der Nähe der Gleinermühle bei Söllichau gefunden worden - ein Fund von
"außergewöhnlicher Größe", wie ihn Wissenschafter bezeichnen. Die Münzen
stammen aus den Jahren 1750 bis 1824, eine von ihnen sogar aus dem
Jahr 1697, und waren Zahlungsmittel vor allem in Sachsen, Preußen, Bayern
und weiteren deutschen Ländern.
Die Münzen werden sicher im Landesmünzkabinett Sachsen-Anhalt
Halle-Moritzburg verwahrt.

Gerne würde für wir den interessierten Besucher der Heimatstube auch Abgüsse
von Originalmünzen, so genannte Galvanos, ausstellen. Aber da das sehr
kostenaufwendig ist, scheiterte das bisher an der leeren Geldkasse.
Vielleicht gibt es Sponsoren, die dabei hilfreich einspringen könnten.
Gräberfelder wurden 1952 in der Gemarkung Söllichau gefunden. Die Gräber
befanden sich nur 20 bis 30 cm unter der Erdoberfläche. Dies kann darin
begründet liegen, dass die Gräberstätten früher auf der kahlen Höhe lag,
die den Winden ausgesetzt war und so der leichte Sand allmählich abgetragen
wurde.